DIE VISION FÜR EINE BESSERE WELT

MEIN PLÄDOYER FÜR DIREKTE DEMOKRATIE:

In der Schweiz fühlen sich die Menschen mächtig aufgrund ihrer Mitbestimmung über Volksentscheide und nicht ohnmächtig wie die Deutschen und andere Völker.

Die Schweizer sind ein Vorbild für funktionierende direkte Demokratie seit 1891 mit einem der höchsten Wohlstandsniveaus der Welt.

In einem Volksentscheid stimmten 1992 64 Prozent der Eidgenossen für das größte Bauprojekt in der Geschichte der Schweiz, die „Neue Eisenbahn-Transversale“ mit dem 57 Kilometer langen Gotthard-Basistunnel als Herzstück. 2020 wurde dieses Projekt pünktlich und unter Einhaltung der Kostenplanung erfolgreich abgeschlossen, da der Wille des Volkes von allen akzeptiert wurde. Widerstand über Gerichte und durch Demonstrationen fand daher nicht stand. Ein Beweis von vielen für erfolgreiche direkte Demokratie. Deutschland, das 1996 der Schweiz zusicherte, die Bahnstrecke von Karlsruhe nach Basel viergleisig auszubauen, schafft dies nach derzeitiger Prognose erst 2035 mit über fünfzehnjähriger Verspätung.1 Einzelne stellen ihre Partikularinteressen in den Vordergrund und blockieren wichtige Zukunftsprojekte.

Direkte Demokratie ist die Chance für Freiheit und Selbstbestimmung, die die Fremdbestimmung durch die Profitgier weniger beendet.

Während Politiker durch Zuckerbrot und Peitsche gefügig gemacht werden, kann ein ganzes Volk selbstbestimmt, frei und unabhängig entscheiden.

LERNEN WIR VON DEN ALTEN GRIECHEN:
Die wirkliche Herrschaft des Volkes existierte 140 Jahre lang in Athen, der wahren Wiege der Demokratie. Donald Kagan, Professor für Geschichte und klassische Philologie an der Yale University und Dekan am Yale College, schreibt in seinem Werk „Perikles: Die Geburt der Demokratie“ auf Seite 94-95:

»Wenn wir die im strengeren Sinn demokratischen Einrichtungen, die Ephialtes und Perikles 461 (vor Christus) ins Leben riefen, als Anfang nehmen, stellen wir fest, dass 140 Jahre lang das demokratische System fast ununterbrochen und ordnungsgemäß funktionierte. Dazwischen gab es zwei kurze oligarchische Episoden. Die eine war Folge eines Staatsstreichs, der mitten in einen langen, schweren Krieg fiel; sie dauerte vier Monate. Die zweite wurde Athen nach dem Peloponnesischen Krieg von den Spartanern aufgezwungen; sie dauerte weniger als ein Jahr. Beide Male wurde die volle Demokratie wiederhergestellt, ohne dass es zu großen Wirren – zu Klassenkämpfen, Vergeltungsakten oder Vermögenskonfiskationen – gekommen wäre. Viele harte Jahre lang, in denen Athen Krieg führte, militärische Niederlagen erlitt, ausländische Okkupationen erduldete und dem Aufruhr der oligarchischen Partei ausgesetzt war, bestand die athenische Demokratie fort und legte eine Besonnenheit und Mäßigung an den Tag, wie sie kaum je ein anderes Regime bewiesen hat.

Diese Durchhaltekraft muss noch mehr erstaunen, wenn man sie im Lichte der politischen und verfassungsmäßigen Verhältnisse betrachtet, die zur Zeit der Perikleischen Demokratie und danach herrschten. Die athenische Volksmenge stand nicht einer Macht gegenüber, wie sie der heutige sogenannte militärisch-industrielle

 

Komplex darstellt, und sah sich nicht durch die Undurchschaubarkeit der repräsentativen Demokratie, ihrer Kontrollmechanismen und des mit ihr einhergehenden skrupellosen Lobbyismus zur Ohnmacht verurteilt oder durch das unentrinnbare Lügengespinst der Massenmedien manipuliert.

Sie musste nur am Versammlungstag auf die Pnyx (Volksversammlungsplatz in Athen) marschieren, Reden halten und abstimmen, um die einschneidendsten gesellschaftlichen und ökonomischen Veränderungen zu bewirken: eine allgemeine Aufhebung der Schulden, eine Besteuerung der Reichen mittels Konfiskation, die schlichte Enteignung der kleinen Gruppe der Besitzenden. Aber eben das geschah niemals. Während die politische Gleichheit ein fundamentales Prinzip der athenischen Demokratie war, hatte die ökonomische Gleichheit in Athen des Perikles keine Basis. Im Gegenteil, die von ihm geführte Demokratie verteidigte das Recht auf Privateigentum und unternahm keinen Versuch, an der ungleichen Vermögensverteilung etwas zu ändern. Der Eid, den die Geschworenen ablegten, enthielt den folgenden Satz: „Ich werde nicht zulassen, dass Privatschulden erlassen, und ebensowenig, dass Grundstücke oder Häuser athenischer Bürger umverteilt werden.“ (Gegen Timokrates 149) Außerdem ließ der oberste Beamte, der Archont, jedes Jahr „verkünden, dass jeder sein Eigentum, über das er vor seinem Amtsantritt verfügte, behalten und bis zum Ende der Regierungszeit volle Verfügungsgewalt darüber haben soll“ (Aristoteles, Der Staat der Athener 56.2).«

So lehrt uns die Volksherrschaft im alten Athen als auch die heutige Direkte Demokratie in der Schweiz, dass das Volk verantwortungsvoll seine Herrschaft ausübt, Privateigentum respektiert, die Gleichheit der Chancen, aber nicht die Gleichheit der Ergebnisse herbeisehnt. Die Wirklichkeit ist der beste Beweis für die Möglichkeit.

»Wisset, dass das Geheimnis des Glücks die Freiheit, das Geheimnis der Freiheit aber der Mut ist.«
Perikles (500-429 v. Chr.)


Hauchen wir mit Volksentscheiden, mit der Herrschaft des Volkes der Demokratie neues Leben ein. Der Parteienstaat ist die Verfallserscheinung der Republik, wie Staatsrechtler Prof. Dr. Karl Albrecht Schachtschneider so treffend feststellte. Die Parteien betrachten den Staat zunehmend als Beute und der bekannte Philosoph Richard David Precht forderte, unser Parteiensystem abzuschaffen.

Wer die schonungslose Bestandsaufnahme in meinem Buch „Fremdbestimmt“ im Kapitel 13 „Die Krise der Demokratie und der Parteienstaat als Verfallserscheinung der Republik“ liest, wird wissen, warum wir unbedingt mit Mut zur Tat schreiten müssen für die Herrschaft der Menschen.

Das Kapitel ist auch hier im Webarchiv abrufbar:
https://web.archive.org/web/20230122033543/https://www.die-direkte.com/pdf/die-krise-der-demokratie.pdf

Am 13. Januar 2021 gründete ich eine Volksentscheidspartei zusammen mit über 10 anderen Menschen. Jedoch begann die Sabotage durch U-Boote von Anfang an.
Die zentrale Forderung ist hier noch zu lesen:
https://web.archive.org/web/20220102105331/https://die-direkte.com/zentrale-forderung.html

Sehr nachdrücklich empfehle ich Euch in meinem letzten Buch meines Lebens „Die große Täuschung“ das Kapitel 12 mit dem Titel „Die Leuchtfackel der Freiheit & Selbstbestimmung: gegen den hochgelobten Platon und die Pläne der selbsternannten „Eliten“.

Beide Bücher stelle ich Euch hier kostenlos zur Verfügung.

Euer Thorsten Schulte
Ein Mensch, der zu dienen bereit ist!